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Danke Gedanke mit Ingeborg und Joseph

Jörn Budesheim: ... ich denke nach wie vor viel über Kunst nach, was sie ist, was sie uns bedeutet, was Bilder bedeuten und so weiter und so fort. Aber letztlich prallt das alles oft an der Kunstwirklichkeit ab.

 

Ich für meinen Teil habe nicht die geringste Vorstellung, wie ich erklären sollte, was so eine Zeichnung soll, worin der Witz besteht oder was auch immer... wenn man versucht, es zu erklären, kommt man meistens nirgends hin.

Klaus Harth: ich würde es so sagen: die Zeichnung ist der Gedanke. Dazu 3 minuten gehirnwäsche: 14.2.21 11uHr20 bis 11UHR25

 

Die Zeichnung ist der Gedanke. Jeder Gedanke darüber hinaus ist ein verbaler Gedanke. Manche denken mit knien und Ohren. Manche mit Händen. Ich kann es mir noch nicht verkneifen, über hände nachzudenken. Überhaupt ist interessant: denken und danken. Gedenken und Gedanke. Gedenkenlos. Gedankenlos. Die einzig philosophisch relevante Frage ist die des Selbstmords. Kann ich mir einen Hintergrund zeichnen, vor dem es sich zu leben lohnt? Ist es nicht das, was wir Zeichner jahraus-tagein tun? Und die, die nachdenken? Gezeichnete Hintergründe zum lebendigen Vordergrund? Danken. Und denken. Danken? Und denken?

 

Jörn Budesheim: Danke/Gedanke